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Theater Diamant: Der Besuch der alten Dame - Tragikomödie von Friedrich Dürrenmatt

15.06.2019 um 20:00 Uhr

Informationen zum Theater Diamant

 

Das Berliner Theater Diamant ist 2004 aus einer seit 15 Jahren bestehenden Theaterwerkstatt hervorgegangen. Unter der Leitung seiner Regisseurin Dorothee Wendt spezialisierte es sich auf klassische und moderne Komödien, die mit Witz und Ironie Schlaglichter auch auf heutige Erdenwesen werfen.

 

Zurzeit besteht die Gruppe aus 11 Spielerinnen und Spielern.

 

In Sulzfeld, wo es jedes Mal mit offenen Armen und großer Gastfreundschaft empfangen wird, gibt das Theater Diamant heuer sein neuntes und gleichzeitig sein fünftes Open-Air-Gastspiel.

 

Dass sie überhaupt in Sulzfeld auftreten, verdanken die „Diamanten“ ihrer Mitspielerin Petra Thamm, die sich vor über 50 Jahren in die Stadt verliebte und seitdem den größten Teil ihrer Freizeit dort verbringt, wo sie eines der Türmchen bewohnt.

 

Nicht zu erkennen ist sie als Alfred Ill aufgrund ihrer Schauspielkunst und der Maske in „Der Besuch der alten Dame“.

 

Das Stück:

Der Besuch der alten Dame
Tragikomödie von Friedrich Dürrenmatt
Regie: Dorothee Wendt

 

Als der „Rasende Roland“, der D-Zug der Weltstädte, unvorhergesehen im völlig verarmten Städtchen Güllen mit kreischenden Bremsen hält, geschieht Ungeheuerliches: Claire Zachanassian, jetzt Magnatenwitwe, ist nach Jahrzehnten in ihr Heimatdorf zurückgekehrt. Die Güllener erhoffen sich von der alten Dame Rettung vor dem finanziellen Ruin.

Der Krämer Alfred Ill soll sie, die seine ehemalige Jugendgeliebte war, zu einer gemeinnützigen Stiftung veranlassen. Ill hatte Claire verleugnet, als sie ein Kind von ihm erwartete. Sie musste aus Güllen fliehen und wurde eine Prostituierte.

 

Claire Zachanassian ist nun durchaus bereit, die von den Güllenern erhoffte Stiftung zu gründen, unter der Bedingung, dass dafür „Gerechtigkeit“ geübt wird. Sie bietet den Einwohnern zehn Milliarden, wenn man ihr Ill opfert.

 

 

Friedrich Dürrenmatt

Hinweise zu Biographie und Werk

 

Friedrich Dürrenmatt wird 1921 in Konolfingen/Kanton Bern als Sohn eines protestantischen Pfarrers geboren. Obwohl er eine Ausbildung zum Kunstmaler machen möchte, weil er gerne malt und zeichnet, studiert er zwischen 1941 und 1945 in Bern auf Wunsch seines Vaters Philosophie, Naturwissenschaften und Literatur. Ab 1945 widmet er sich endgültig seiner schriftstellerischen Tätigkeit.

 

1947 wird sein erstes Theaterstück, „Es steht geschrieben“, in Zürich uraufgeführt. Es folgen  „Der Blinde“ (1948) und die Komödie „Romulus

der Große“ (1949), die zusammen mit  „Die Ehe des Herrn Mississippi“

(1952) , „Die Physiker“ (1962) und „Der Besuch der alten Dame“ (1956)

zu Dürrenmatts bekanntesten Theaterstücken gehören.

 

Außer seinen dramatischen Werken sind auch seine Kriminalromane

berühmt. „Der Richter und sein Henker“ sowie „Der Verdacht“ erscheinen als Fortsetzungsromane im „Schweizer Beobachter“ zwischen 1950 und 1952.

 

Ab 1967 arbeitet Dürrenmatt als dramaturgischer Berater am Zürcher

Schauspielhaus und zeitweise auch hauptberuflich als Regisseur.

 

Für seine literarischen Arbeiten bekommt er wichtige Literaturpreise.

U.a. erhält er 1959 den New Yorker Kritikerpreis für „Der Besuch der

alten Dame“ und den Schillerpreis der Stadt Mannheim; 1960 den

Großen Preis der Schweizerischen Schillerstiftung, 1986 den Georg-

Büchner-Preis.

 

Friedrich Dürrenmatt stirbt 1990 an Herzversagen.

 

Die Schauspieler

We love acting!

Unsere Theatergruppe besteht seit 1991 und formierte sich unter dem Namen THEATER DIAMANT und der Regie von Dorothee Wendt im Jahr 2004 neu. Wir haben Freude an klassischen und Gegenwartskomödien mit"Biss", die schlaglichtartig allerlei menschliche Schwächen humorvoll beleuchten. Dass diese Freude ansteckend ist, bestätigt uns unser Publikum deutschlandweit an diversen Spielstätten immer wieder.

 

Die Regisseurin

Seit 2005 leitet Dorothee Wendt (Schauspielerin und Sängerin) das Theater Diamant. Inszenierungen mit dem Theater Diamant bisher Ein Jedermann (2005) von Felix Mitterer, „... und Kubsch schweigt!“ von Dorothee Wendt frei nach Vaclav Havel (2006). "Arsen und Spitzenhäubchen" von Joseph Kesselring (2008) „Familiengeschäfte“ - „A SMALL FAMILY BUSINESS“ (Alan Ayckbourn, 2009 Dorothee Wendt steht nicht nur mit eigenen Produktionen seit Mitte der 80iger Jahre auf vielen kleinen und größeren Bühnen, sie hat sich auch als Leiterin von Amateurtheatergruppen einen Namen gemacht. Mehr Infos unter: www.frauenstimmen.de

 

Eintritt: 15,00 Euro | ermäßigt 10,00 Euro

 

Telefonische Kartenreservierung für alle Veranstaltungen:

(030) 355 190 21 oder über Winzerfamilie VinoBistro Winfried Luckert.

 

 

 

 

 

 
 

Veranstaltungsort

Nördlicher Wehrgraben der Ortsbefestigung (bei VinoBistro W. Luckert)

 

Veranstalter

Theater Diamant Berlin

 

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